5. Februar 2026
Machbar Bauen – Nachhaltigkeit, Kosteneffizienz, EU-Konformität
Sebastian Flatau spricht am 05.02.2026 im Rahmen des Branchendialogs der Behörde für Stadtentwicklung (BSW) und dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie zum nachhaltigen Planen und Bauen aus Planersicht.
„Machbar bauen – nachhaltig, kosteneffizient und EU-konform“ – darum ging es beim diesjährigen „Dialog mit der Bauwirtschaft“, den das Amt für Bauordnung und Hochbau (ABH) der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen zusammen mit dem Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein veranstaltete.
Mit dabei rund 50 Teilnehmende u.a. von städtischen Organisationen, Bauindustrieunternehmen, Verbänden und Architektenbüros. Spannende Impulse gab es zum Start: Anne-Caroline Erbstößer vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) informierte über den Umsetzungsstand der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) in nationales Recht und über die Entwicklung zum angekündigten Gebäudemodernisierungsgesetz.
Dietmar Walberg von der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen plädierte anhand vieler Daten für die Fokussierung auf den Wohnungsbau-Bestand zum Erreichen der Klimaziele und stellte einiges aus der Förderpraxis in Frage.
Sebastian Flatau von Hupe Flatau Partner warb aus Planer-Sicht für einen erweiterten Nachhaltigkeit-Begriff – nämlich mit dem Fokus, inwieweit Umnutzungen von Gebäuden ermöglicht werden: „Für das Unbekannte planen und bauen“. Einfachheit und Akzeptanz/Schönheit von Gebäuden sorgten automatisch für Langlebigkeit.
In den Arbeitsgruppen – mitgeleitet von Incken Wentorp, Michael Munske und Olaf Demuth – wurde sehr lebendig darüber diskutiert,
> was notwendig für das Erfüllen der gesetzlichen Anforderungen ist, auch an Daten,
> wie man die „Quadratur des Kreises“ hinbekommt, sowohl nachhaltig als auch bezahlbar zu bauen, und
> wie eventuell auch die Künstliche Intelligenz bei der Lösung der Komplexität und Aufgabenfülle hilfreich sein könne.
Fazit: ein spannender Dialog zwischen einer Vielzahl an engagierten Akteuren, der sehr produktiv war und sicher fortgesetzt wird.
Danke an das Amt für Hochbau und Bauordnung für die Gastfreundschaft und allen Teilnehmenden für das Engagement!






